B6 Die Aufführung der Gesellschaft in Spielen.
Wandel des Regelgebrauchs bei Spiel und Arbeit

Dr. des. Martin Stern

Werdegang:
  • Studium der Sportwissenschaft, Chemie, Erziehungswissenschaft und Philosophie an der FU-Berlin
  • 1995–1997 Mitarbeit im Projekt des Deutsch-Französischen Jugendwerks: "Körperkulturen im europäischen Kontext".
  • 2001–2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaften der Humboldt Universität bei Berlin (Sportpädagogik/Philosophie des Sports)
  • 2002–2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 447 "Kulturen des Performativen", Unterprojekt "Das Spiel mit dem Risiko und seine Stellung in der Gesellschaft".
  • 2005–2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 447 "Kulturen des Performativen", Unterprojekt "Bewegungsbilder in Spiel, Arbeit und Bildmedien", Unterprojekt: "Neue Bewegungen im Sport. Zur historischen Anthropologie des Springens und Fliegens".
  • 2008–2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 447 "Kulturen des Performativen", Unterprojekt "Wandel des Regelgebrauchs bei Spiel und Arbeit", Unterprojekt: "Spielstrategien und Organisationspraktiken im professionellen Basketball".
  • Promotion mit dem Titel "Stilkulturen. Konstellationen von Technik, Spiel und Risiko in neuen Sportpraktiken" 2007
Arbeitsschwerpunkte:
  • Soziologische, anthropologische und pädagogische Dimensionen moderner Spiel- und Sportbewegungen; Risiko-, Wagnis-, Abenteuersport, Erlebnispädagogik; Körpertheorien, Gender; Intermedialität im (Computer-)Spiel und Sport.
Veröffentlichungen:

Monografien
  • Stil-Kulturen. Performative Konstellationen von Technik, Spiel und Risiko in neuen Sportpraktiken, Bielefeld: transcript Verlag, i.e. (voraussichtlich September 2008).
Herausgeberschaft
  • Kalkuliertes Risiko. Technik, Spiel und Sport an der Grenze, (zus. mit Gunter Gebauer, Stefan Poser, Robert Schmidt, Frankfurt/New York: Campus Verlag 2006.
Artikel
  • Heldenfiguren im Wagnissport. Zur medialen Inszenierung wagnissportlicher Erlebnisräume. In: Thomas Alkemeyer, Bernhard Boschert, Robert Schmidt, Gunter Gebauer (Hg.): Aufs Spiel gesetzte Körper. Konstanz (UVK) 2003. S. 37-54.
  • Wagnissportarten – Strukturelles Anforderungsprofil und Wert-Haltungen wagnisreicher Handlungspraxen. In: Norbert Gissel und Jürgen Schwier (Hg.): Abenteuer, Erlebnis und Wagnis. Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft Band 134. Hamburg (Czwalina) 2003. S. 189-202.
  • Begehrende Körper und verkörpertes Begehren. Interdisziplinäre Studien zu Performativität und gender (zusammen mit Constanze Bausch, Jutta Eming et alii). In: Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie Bd. 13. H.1. 2004: Praktiken des Performativen. S. 291-351.
  • Konstellation von Technik, Spiel und Risiko im Sport, in: M. Stern, G. Gebauer, St. Poser, R. Schmidt: Kalkuliertes Risiko. Technik, Spiel und Sport an der Grenze, Frankfurt/New York: Campus Verlag 2006, 38-50.
  • Der moderne Ikarus: Das Spiel in der Luft. In: M. Stern, G. Gebauer, St. Poser, R. Schmidt: Kalkuliertes Risiko. Technik, Spiel und Sport an der Grenze, Frankfurt/New York: Campus Verlag 2006, 138-158.
  • Das Spiel mit dem Risiko – Konstellationen von Spiel, Ritual und Risiko im Sport. In: Renate Schlesier/Ulrike Zellmann (Hrsg.): Ritual als provoziertes Risiko, Würzburg: Königshausen & Neumann 2008 (im Druck).


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